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dc.contributor.authorSteger S
dc.contributor.authorGlade T
dc.date.accessioned2019-02-18T09:26:49Z
dc.date.available2019-02-18T09:26:49Z
dc.date.issued2018
dc.identifier.isbn978-3-7046-8006-8
dc.identifier.urihttps://www.verlagoesterreich.at/regionale-risiko-governance-recht-politik-und-praxis-kanonier/rudolf-miklau-978-3-7046-8006-8
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10863/8427
dc.description.abstractUmgangssprachlich kann der Begriff „Kommunikation“ als Übertragung bzw. Austausch von Information in sprachlicher, schriftlicher oder bildlicher Form verstanden werden. Im Kontext von Naturgefahren ist die Rolle der Kommunikation bei Hochwasser schon sehr gut etabliert1 und im Hinblick auf Gefahrenzonenpläne grundlegend adressiert. Hinsichtlich gravitativer Massenbewegungen finden sich jedoch nur wenige spezifische Studien, welche sich explizit mit dem Thema Kommunikation auseinandersetzen. Dementsprechend gibt es auch große Defizite. In der Kommunikation spielen, gerade für das Management von Naturgefahren und -risiken, viele Faktoren eine wichtige Rolle. Beinhaltet die damit einhergehende Übermittlung einer Nachricht auch explizit Informationen zur geographischen Lage eines bestimmten Phänomens (Geoinformation), so kann im weiteren Sinne bereits von Kommunikation durch Geoinformation gesprochen werden. Der Terminus Geoinformation bezieht sich hierbei ausdrücklich auf raumbezogene Informationen zu Objekten und Zusammenhängen. Da Naturgefahren als auch die davon gefährdeten Risikoelemente einen direkten räumlichen Bezug aufweisen, werden die damit verbundenen Zusammenhänge häufig in bildlicher Form anhand von Karten kommuniziert (z.B. Gefahrenzonenpläne, Exposition von Risikoelementen). Idealerweise wird die Dimension „Raum“ bereits bei der Naturgefahren- und Risikoanalyse anhand eines geographischen Informationssystems (GIS) berücksichtigt. Ein geographisches Informationssystem kann als ein System bezeichnet werden, welches die Verwaltung, Manipulation, Kombination und Visualisierung von Geoinformation ermöglicht. Die breite Palette an GIS-Funktionalitäten, eine zunehmende Benutzerfreundlichkeit sowie eine stetig wachsende Verfügbarkeit von Geodaten haben dazu beigetragen, dass GIS mittlerweile auch von Unternehmen und nationalen, regionalen und lokalen Entscheidungsträgern eingesetzt wird, um Naturgefahren und deren Konsequenzen zu erfassen, zu analysieren und zu visualisieren. Besonders kartographische Darstellungen von Modellierungsergebnissen sind mittlerweile ein bewährtes Mittel, um raumbezogene präventive Maßnahmen zu planen und Entscheidungsträgern komplexe räumliche Zusammenhänge zu kommunizieren. Im Bereich der Naturgefahren- und Risikoanalyse finden die Softwareprodukte „ESRI ArcGIS“ (kommerziell), „QGIS“, „SAGA“ und „GRASS GIS“ (frei verfügbar) häufige Anwendung. GIS wird vielfach zur raumbezogenen Analyse von Murgängen, Rutschungen, Sturzprozessen, Hochwässern und Lawinen eingesetzt. Grundsätzlich kann bei ausreichender Datenlage jedwedes Naturgefahrenereignis (z.B. Stürme, Dürre, Erdbeben, Tsunamis) untersucht werden. Dieser Beitrag fokussiert sich auf den Einsatz von GIS in der Gefahren- und Risikoanalyse von gravitativen Massenbewegungen, wobei neben der notwendigen Datenbasis auch eine Übersicht zu gängigen Analyseansätzen geboten wird. Neben den Möglichkeiten von GIS im Kontext der Gefahren- und Risikokommunikation, werden hierbei auch potentielle Grenzen thematisiert.en_US
dc.languageGerman
dc.language.isodeen_US
dc.publisherVerlag Österreich GmbHen_US
dc.relation
dc.rights
dc.titleKommunikation durch Geoinformation und GIS in der Naturgefahren- und Risikoanalyse: Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel gravitativer Massenbewegungenen_US
dc.typeBook chapteren_US
dc.date.updated2019-02-17T18:35:04Z
dc.publication.titleRegionale Risiko Governance: Recht, Politik und Praxis
dc.language.isiDE-DE
dc.description.fulltextnoneen_US


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