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dc.contributor.authorLantschner E
dc.date.accessioned2018-12-10T09:37:37Z
dc.date.available2018-12-10T09:37:37Z
dc.date.issued2009
dc.identifier.isbn978-3-8329-4824-5
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10863/7619
dc.description.abstractDie rechtliche Grundlage interethnischer Beziehungen zwischen verschiedensprachigen Bevölkerungsgruppen in einem Staat bilden Minderheitenschutzbestimmungen, die das friedliche Zusammenleben und das Weiterbestehen von Minderheiten sichern. Sprachenrechtliche Bestimmungen stehen dabei im Mittelpunkt der Schutzkonzeption, da der Gebrauch der eigenen Muttersprache die notwendige Identität und Verbundenheit des Individuums mit seinem Volk, seiner Kultur und seinen Werten begründet. Zur besseren Erfassung der Minderheitenproblematik, der rechtlichen Lösungsmodelle und der Auswirkungen dieser auf die Lage einzelner Minderheiten eignet sich besonders der Rechtsvergleich. Der in dieser Arbeit ausgewählte Untersuchungsgegenstand ist der Vergleich der Sprachenrechte der Minderheiten in Italien und österreich, der sich einerseits aufgrund einer Vielzahl gemeinsamer Ansätze andererseits unterschiedlichster rechtlicher Ausformungen anbietet. Die derzeit geltende Rechtslage läßt sich auf Faktoren wie historische, demographische und politische Verhältnisse zurückführen. Neben all diesen Faktoren üben die sprachenrechtlichen Regelungen unmittelbaren Einfluß auf die Minderheitensituation und den Sprachgebrauch aus, weshalb die Untersuchung des Entstehens solcher rechtlichen Normen, deren Umsetzung und die Wirkungen auf das Zusammenleben verschiedener ethnischer Gruppen im Vordergrund dieser Arbeit steht. Ausgehend von Internationalen Verträgen und den dazu entwickelten Lösungsmodellen werden vor allem der normative Zweck verschiedener Schul- und Amtssprachenkonzeptionen zum Schutz der in österreich und Italien lebenden Minderheiten rechtsvergleichend betrachtet. Fragen zur Toponomastik, wie auch zur kulturellen und medialen Versorgung unter Berücksichtigung finanzieller Aspekte, die mit einem umfassenden sprachenrechtlichen Minderheitenschutzsystem untrennbar verbunden sind, werden ebenso behandelt wie aktuelle Gesetzesentwürfe und ihre sozio-politischen Hintergründe. Abschließend wird die zahlenmäßige Minderheitenstärke und die ethnische Identität als Indikator herangezogen, um die rechtssoziologische Wirkung der verschiedenen Schutzmodelle auf den einzelnen Minderheitenangehörigen zu analysieren.en_US
dc.language.isodeen_US
dc.publisherNomosen_US
dc.relation.ispartofseriesSchriftenreihe der Europäischen Akademie Bozen, Bereich "Minderheiten und Autonomien";
dc.rights
dc.titleSoft jurisprudence im Minderheitenrecht: Standardsetzung und Konfliktbearbeitung durch Kontrollmechanismen bi- und multilateraler Instrumenteen_US
dc.typeBooken_US
dc.date.updated2018-12-10T09:13:39Z
dc.language.isiDE-DE
dc.description.fulltextnoneen_US


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