Abstract
Neben Politik und Wirtschaft hat der Begriff der Nachhaltigkeit auch im Sport Einzug gehalten. Zusätzlich zu rein ökonomischem Handeln sind längst auch ökologische und soziale Aspekte entscheidungsrelevant. Am Beispiel des Reschenseelaufs, der größten Laufveranstaltung Südtirols, soll aufgezeigt werden, dass ein nachhaltiger Ansatz keineswegs ein (ökonomischer) Nachteil sein muss. Vielmehr wird ein verantwortungsbewusstes Vorgehen von den Teilnehmern, Zuschauern und der lokalen Wirtschaft und Bevölkerung durchaus wahrgenommen und geschätzt. Zu diesem Zweck wurde analysiert, in welchem Rahmen der Reschenseelauf nachhaltig ist, welche Maßnahmen getroffen werden können, um eventuelle Schwachstellen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu beheben und welchen Beitrag diese Veranstaltung zur regionalen Wertschöpfung leistet.