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Langzeitmonitoring von Ökosystemprozessen Modul 03 – Bodenmesofauna Technischer Endbericht 2025
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Langzeitmonitoring von Ökosystemprozessen Modul 03 – Bodenmesofauna Technischer Endbericht 2025

Langzeitmonitoring von Ökosystemprozessen, 3
30/04/2025
Handle:
https://hdl.handle.net/10863/53306

Abstract

Im Rahmen des Langzeitmonitorings von Ökosystemprozessen im Nationalpark Hohe Tauern wurde im Jahr 2024 die dritte Beprobung des Moduls 03 Bodenmesofauna durchgeführt. Die ersten Beprobungen wurden 2017 und 2022 durchgeführt. Das Teilprojekt Bodenmesofauna (Modul 03) erfolgt auf Permanentflächen (Transekte) entlang einer Skala von wenigen Metern. Ziel ist es, markante Umweltgradienten und deren Einfluss auf die Bodenmesofauna auf kleinem Raum zu erfassen. Entlang der Gradienten zwischen Schneeböden (Schneetälchen) und voll entwickeltem alpinen Rasen kommen Pflanzen- und Tierarten sowie ihre assoziierten Mikroben vor (Meyer et al., 2019). An den fünf Beprobungsstandorten wurden Schneeböden ausgewählt, die spezifisch angepasste Pflanzengemeinschaften beherbergen. Die Transektgradienten wurden hinsichtlich der Biomasseproduktivität definiert und in drei Sektoren unterteilt: Kopf (höchste Produktivität, zuerst schneefrei), Mitte und Tal (geringste Produktivität, zuletzt schneefrei). Aus bodenzoologischer Perspektive sind die arten- und individuenreichen Gruppen der Bodenmesofauna, insbesondere Collembolen und Milben, geeignet, ökologische Veränderungen in diesen speziellen Kleinlebensräumen anzuzeigen (Meyer et al., 2019). Der Arbeitsansatz ist sowohl quantitativ (Bestimmung der Besiedlungsdichten) als auch qualitativ (Bestimmung bis zu Artniveau). In diesem Endbericht werden die erzielten Ergebnisse der Beprobung von 2024 präsentiert und diskutiert und mit den Ergebnissen der bisherigen Beprobungsjahre verglichen. Für weiterführende Informationen zum Konzept und der Methodik des Projekts und zu den detaillierten Ergebnissen der ersten beiden Beprobungsjahre wird auf Meyer et al. (2019), Blasbichler und Seeber (2023), Seeber et al. (2021) sowie auf den Nationalparkrat Hohe Tauern & das Nationale Komitee für Globalen Wandel an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2020) verwiesen. In den bisherigen Beprobungsjahren konnten keine besonderen Muster im Vorkommen von Collembolen und Oribatiden entlang der drei Sektoren der Transekte festgestellt werden.
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https://www.parcs.at/npht/mmd_fullentry.php?docu_id=55592View

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