Abstract
Die alternde Bevölkerung, eine niedrige Geburtenrate und die steigende Zuwanderung: Das nur einige Kennzeichen des demografischen Wandels. Welche Herausforderungen sich aufgrund dieser Entwicklungen für das Land Südtirol ergeben und welche Strategien die Politik verfolgen sollte, um negative Folgen zu vermeiden, ist Inhalt des vorliegenden Berichts.
Die unterschiedlichsten Bereiche der öffentlichen Verwaltung werden vom demografischen Wandel betroffen sein: Soziales, Gesundheit, Arbeit, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Wohnen und Mobilität. Das Institut für Regionalentwicklung von Eurac Research hat im Auftrag des Ressorts für Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit der Autonomen Provinz Bozen entsprechende Handlungsempfehlungen für die betroffenen Arbeitsfelder ausgearbeitet. Im Zuge des Berichts schlagen die AutorInnen eine "Demografie-Strategie für Südtirol" in 10 Punkten vor.