Abstract
Der Alpenraum besitzt eine Vielzahl an Kernlebensräume, reich an Biodiversität, die durch alpine Schutzgebiete gesichert sind. Damit diese für den Artenschutz wirklich funktionieren, müssen sie miteinander verbunden sein und dürfen keine Insellösungen darstellen, welche durch menschliche Infrastrukturen unterbrochen sind. Im besten Fall bilden sie ein gesamtes ökologisches Netzwerk. Der Artikel beschriebt die Problematik von fehlenden und sehr unterschiedlichen ökologischen Netzwerken in regionalen Planungskonzepten im Alpenraum. Er zeigt die Anstrengungen des Projektes PlanToConnect auf, um diese Thematik stärker in die Raumordnungsinstrumente zu integrieren.