Abstract
Wo stehen wir also im Jahr 2021 in Bezug auf die Welternährung? Erstens, eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln für alle sollte auch im Jahr 2050 sichergestellt sein, wenn die Menschheit mit den vorhandenen natürlichen und sozialen Ressourcen der Erde vernünftig umgeht. Das heißt aber nicht, dass sich nichts an unserem derzeitigen Lebensstil ändern muss. Insbesondere sind, zweitens, Anpassungen in unserem Konsumverhalten notwendig. Vor allem muss der Verbrauch von Wiederkäuerprodukten reduziert werden, das heißt wir sollten weniger rotes Fleisch und Milcherzeugnisse konsumieren und dafür mehr Gemüse, Obst, Getreide, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Drittens, es müssen moderne Technologien und Produktionsverfahren für Nahrungsmittel weiterentwickelt, umgesetzt und verbreitet werden. Und diese müssen auf soziale Akzeptanz stoßen. Der Mensch hat seine Geschichte nicht als sesshafter Landwirt begonnen und er wird diese so auch nicht beenden.