Abstract
Soziale und politische Prozesse werden zunehmend digitalisiert. In Bezug auf die Vision unserer Städte fallen Attribute wie „hybrid“, „intelligent“ oder „innovativ“, wodurch utopische oder dystopische Interpretationen angestellt werden. Ungeachtet des euphorischen oder pessimistischen Charakters aller Deutungen erscheint die technologische Transformation unserer Städte unausweichlich. Durch die Digitalisierung jeglicher Bereiche des Alltags nutzt ein Teil der städtischen Bevölkerung diese umfangreichen Informationen. Jedoch sind diejenigen, denen der Zugang aus unterschiedlichen Grün-den verschlossen bleibt (hohes Alter, schlechte wirtschaftliche Lage, kein Interesse, niedriger Bildungsstand, vernachlässigte geografische Lage) von diesem Wissen ausgeschlossen, wodurch ihnen nicht nur Wissensvorsprünge verwehrt bleiben, sondern auch Jobangebote, günstigere Wohnungsanzeigen oder Mitbestimmungsmöglichkeiten.