Abstract
In der vorliegenden Studie werden die Bedingungen der Verwendung und Korrektur von d-Relativpronomen und w-Relativpronomen in attributiven Relativsätzen durch verschiedene Sprecher- und Schreibergruppen aus Südtirol in medialer und konzeptioneller Mündlichkeit und Schriftlichkeit untersucht. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob die Verwendung von w-Relativpronomen entweder auf die Vermeidung von Homographie bzw. Homophonie eines d-Relativpronomens und eines nachfolgenden d-Artikels bzw. eines vorausgehenden d-Demonstrativpronomens oder aber auf die Variation von Relativpronomen bei zwei Relativanschlüssen im selben Matrixsatz zurückzuführen ist.