Abstract
In dieser Arbeit wird empirisch untersucht, was Kunden dazu motiviert, sich an der Produktgestaltung oder -konfiguration zu beteiligen. Es wird verdeutlicht, dass Menschen mit starken Ausprägungen bei bestimmten Werten wie „Hedonismus“ und „Selbstbestimmung“ eher dazu neigen, sich an Mass Customization zu beteiligen, während „Zurückhaltung“ sich grundsätzlich negativ auf die Mitwirkungsbereitschaft von Kunden im B2C-Bereich auswirkt. Des Weiteren zeigen die Ergebnisse, dass sich die Motive zwischen komplexen und weniger komplexen Produkten sowohl in ihrer Vielfalt als auch in ihrer Art voneinander unterscheiden und, dass es grundsätzlich mehr subjektive Gründe gibt, die gegen eine Personalisierung von Produkten sprechen als dafür.