Abstract
Der Kinderperspektivenansatz (KPA) rückt die Erfahrungen und Perspektiven von Kindern in den Fokus. Theoretisch und empirisch fundiert bietet er eine gute und (forschungs-) praktisch erprobte Grundlage, um die Sicht der Kinder nachvollziehen und besser verstehen zu können.
Anwendungsfreundliche Arbeitsmaterialien und partizipative Methoden ermöglichen es pädagogischen Fachkräften, die Themen, Interessen und Relevanzen der Kinder besser einzuschätzen.
Damit forciert und unterstützt der Kinderperspektivenansatz zum einen die Anbahnung und Stärkung einer forschenden Haltung von frühpädagogischen Fachkräften und eröffnet zum anderen praktikable Wege einer an Partizipation von Kindern orientierten Qualitätsentwicklung.
Insgesamt kann der Kinderperspektivenansatz also grundlegend dazu beitragen, dass der Anspruch, die pädagogische Arbeit in Kindergärten dialogisch, vielfaltssensibel, kinderrechtebasiert und partizipativ zu gestalten, alltagsintegriert realisiert wird.