Abstract
Die Strategie der Trump-Regierung im USA-Israel-Iran-Konflikt 2026 scheint in erster Linie wirtschaftlicher Natur – sowohl faktisch wie legitimatorisch. Sie zielt darauf ab, die globale Vorherrschaft der USA über Rohstoffrouten wiederherzustellen, anstatt lediglich Ressourcen an sich zu sichern. Dieser Ansatz ist weniger statisch, als dynamisch, und weniger zonen- oder geographie-, als vielmehr passagen- und schnittstellenorientiert. Er gliedert sich in eine umfassendere strategische Schnittstellenorientierung der Trump-USA ein und verbindet dabei militärische, wirtschaftliche und technologische Maßnahmen, um in einer sich de- und re-globalisierenden Welt eine neue Ära US-amerikanischer Dominanz nach Außen zu etablieren und dabei den USA nach Innen Vorteile zu verschaffen.