Abstract
Der Beitrag stellt zentrale Befunde einer in der Autonomen Provinz Bozen / Italien realisierten, qualitativen Studie zum Spiel in der Grundschule aus Sicht von Lehrpersonen vor. Für die Diskussion
der Befunde werden Arbeiten Deweys zum Verhältnis zwischen Spiel und Arbeit herangezogen und bezogen auf die Fragestellung reflektiert. Auf diesem Weg wird das spezifische Potential des Spiels für eine
zukunftsfähige Grundschule und weiterführend für Konzeptionen der Ganztagsbildung in der Primarstufe herausgearbeitet. Abschließend fragen wir nach Implikationen für das diesbezügliche professionelle Handeln von Grundschullehrpersonen