Abstract
Sparen. In Italien eine zentrale Devise beim Umgang mit den Staatsausgaben seit 2006, als die Regie-rung Prodi den ersten Spending-Review-Zyklus einleitete. Seitdem hat sich jede Regierung Italiens darum bemüht, die Ausgaben des Staates zu reduzieren und insbesondere die Geldmittel vernünfti-ger einzusetzen. Allerdings kann Sparen schwierig sein und eine absolute Reduktion der Ausgaben der öffentlichen Hand zwischen 2006 und 2018 hat nicht stattgefunden. Vielmehr sind die Staatsaus-gaben um ungefähr 100 Milliarden Euro gestiegen. Kürzungen hat es aber sehr wohl gegeben – und die Bevölkerung hat diese auch gespürt. Was ist also in diesen 15 Jahren passiert?