Abstract
Russian-Roulette-Klauseln finden in der internationalen Vertragspraxis zunehmend Aufmerksamkeit. Zu ihrer rechtlichen Beurteilung liegen inzwischen verschiedene Gerichtsentscheidungen aus dem In- und Ausland vor. Ein spektakuläres Grundsatzurteil des italienischen Kassationshofs wertet das internationale Fallmaterial umfassend aus. Der vorliegende Beitrag würdigt dieses Urteil und ordnet es in einen größeren Gesamtzusammenhang ein. Hierbei setzt er sich auch mit dem bisher unterbelichteten Phänomen der Rechtsvergleichung vor Gericht im Gesellschaftsrecht auseinander.