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Mumienforschung – klinische Folgen von Ötzis Pfeilverletzung
Journal article   Peer reviewed

Mumienforschung – klinische Folgen von Ötzis Pfeilverletzung

J Weber, J Wahl, Marco Samadelli and Albert Zink
Die Unfallchirurgie, Vol.129, pp.219-222
129
23/02/2026
Handle:
https://hdl.handle.net/10863/51334

Abstract

Vor 5300 Jahren starb ein Mensch in den Ötztaler Alpen in einer Höhe von 3210m. Sein Leichnam mumifizierte auf natürlicheWeise, sodass eine Eismumie entstand, die heute als Ötzi oder Mann aus dem Eis bekannt ist. Die Mumie wurde 1991 entdeckt und befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand, wenngleich die Weichgewebe deutlich geschrumpft sind [1–3]. Sie wird in einer speziell klimatisierten Kühlkammer im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen konserviert [1, 2]. In der Literatur werden für die Tage und Stunden vor Ötzis Tod eine Pfeilverletzung der linken Schulter, eine Schnittverletzung der rechten Hand sowie ein Schädel-HirnTrauma beschrieben [1–8]. Im Folgenden werden die klinischen Folgen dieser Verletzungen präsentiert und im Zusammenhang mit der Fundstelle sowie den möglichen Todesursachen diskutiert.

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