Abstract
Generative Künstliche Intelligenz hat sich mittlerweile nicht nur in alltäglichen, fachlichen und wissenschaftlichen Domänen etabliert, sondern erfasst immer mehr Bereiche des schulischen Lernens. Mit ChatGPT und anderen generativen Tools können binnen kürzester Zeit Texte von hoher sprachlicher Qualität generiert werden, die von menschengemachten Texten kaum unterscheidbar sind. Während generative Sprachmodelle zum absichtsvollen Erstellen von Fake News herangezogen werden können, ist die Faktizität von Informationen in automatisch generierten Texten auch aufgrund technischer Limitationen, z.B. dem sogenannten Halluzinieren, oft nicht gegeben und daher zu hinterfragen. Im folgenden Beitrag wird ein didaktisches Modell für Schüler*innen der Sekundarstufe II vorgestellt, mit dessen Hilfe sie lernen, KI-generierten Texten hinsichtlich ihrer Faktizität kritisch zu begegnen.