Abstract
Der Beitrag von Holzbiomasse zur Deckung des Energiebedarfs und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit wird kontroversiell diskutiert. Holz ist eine unmittelbar verfügbare, erneuerbare und technisch erschlossene Energiequelle. Gleichzeitig nimmt der Wald in Österreich derzeit im mehrjährigen Mittel netto mehr Kohlenstoff auf als er abgibt und kompensiert so rund 3 % der österreichischen Treibhausgas (THG)-Emissionen [1]. Eine systemische Betrachtung der Holz-bezogenen Kohlenstoffflüsse in Österreich zeigt, dass die zusätzlichen Holzenergie-Potenziale äußerst begrenzt sind.