Abstract
Die letzten vier Dekaden veränderten die Agrarstruktur in den Alpen stark. Alpenweit gaben seit 1980 schätzungsweise 64 % der Agrarbetriebe ihre Tätigkeit auf und die Nutzfl ächen gingen vermutlich um knapp ein Drittel zurück. Aufgrund der unterschiedlichen Standortbedingungen und Agrarpolitiken in den acht Alpenstaaten sind inter- und innerregionale räumliche Unterschiede kennzeichnend für diese Transformation. Der südliche und der östliche Alpenraum sind vom Agrarstrukturwandel besonders betroff en. Die kleinräumlichen Gemeindedaten zeigen aber auch, dass die Bewirtschaft ung in bestimmten Gemeinden sogar wieder aufgenommen wird.