Abstract
Green Bonds werden als wichtige Finanzierungsinstrumente erachtet, um das global notwendige Investitionsvolumen für Projekte in Klima- und Umweltschutz zu realisieren. Dafür ist es von großer Relevanz, wie hoch die Finanzierungskosten, gemessen als Credit Spreads, dieser Bonds sind und welche Determinanten diese Spreads beeinflussen. Über multivariate Regressionsanalysen und einen Datensatz von 81 Green Bond-Emissionen, begeben an der London Stock Exchange und der Luxembourg Stock Exchange, werden 14 anleihe- und emittentenspezifische sowie makroökonomische Variablen auf ihre Auswirkung auf das Niveau des Credit Spreads untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass neben dem Rating vor allem das Vorhandensein einer Call Option den Spread erhöht und Emissionen in US-Dollar und Kanadischen Dollar höhere Renditeforderungen haben.