Abstract
Im Rahmen eines transdisziplinären Forschungsprojektes des Romanisitischen Instituts der Universität des Saarlandes und der Abteilung für Neuroradiologie des Universitäten des Saarlandes sollen mit Hilfe bildgebenden Verfahren, speziell mit fMRI, die neurobiologischen Korrelate des Sprachwechsels (Code-switching) bestimmt werden. Beim "Code-switching", das bei mehrsprachigen Personen zu beobachten ist, wechseln Sprecher innerhalb derselben Rede zwischen zwei Varietäten. Obwohl dieses Phänomen bereits seit Jahrzehnten weltweit erforscht wird, gibt es noch immer Fragen bezüglich des Mechanismus, dem das Gehirn folgt, wenn es beim flüssigen Sprechen mit zwei unterschiedlichen Grammatiken umgeht.