Abstract
Das Grenzgebiet Südtirol stellt einen Schulkontext dar, in dem der Sprachgebrauch einerseits
Gegenstand erklärender Sprachpolitik ist, andererseits spiegelt die Sprachpraktiken der Lernenden die
sprachliche Vielfalt des Gebiets wider. Der Beitrag konzentriert sich auf die Verwendung von Sprachen,
das explizite sprachliche Bewusstsein, das die Wahrnehmung der Sprecher widerspiegelt.
Nach einem sozio-metalinguistischen Fragebogen wurden für vier Grundschulklassen folgende
Aktivitäten vorgeschlagen: Textverständnis, Umgang der Morphologie des Namens und metakognitive
Sprachreflexion. Die durchgeführten Aktionen trugen dazu bei, den Lernenden das Bewusstsein über
den Reichtum ihres sprachlichen Repertoires zu entwickeln und zu stärken.