Abstract
Mit transnationalen Jugendgangs, die sich jenseits traditioneller Verbandsstrukturen dynamisch entwickeln, beschäftigt sich Roland Benedikter im Beitrag. Der Autor stützt sich bei seinen Ausführungen auf Ergebnisse des EU-Projekts TRANSGANG. Gangs oder „Tribes“ dieser Art entwickeln sich – ohne die Einbindung in die Werte und Strukturen von Verbänden – entweder in Richtung Hordenbildung, Selbstisolation und Gewalt oder in Richtung kultureller Identitätsgruppen. Der Autor ordnet diese Entwicklungen gesellschaftlich ein und entwickelt auf dieser Basis konzeptionelle Grundlagen für Handlungsperspektiven.