Abstract
Der Klimawandel setzt der Landwirtschaft zu. Die Wasserverfügbarkeit geht zurück, herkömmliche Sorten stoßen an ihre klimatischen Grenzen. Die Forschung sucht nach Lösungen: Diese reichen von Hightech, etwa Sensoren für eine nachhaltigere Bewässerung, bis hin zu simplen Maßnahmen wie der Entnahme von Blättern oder aber Hagelnetzen. Aber die Südtiroler Landwirtschaft wird sich auch ein paar grundlegende Fragen stellen müssen, erklären Massimo Tagliavini, Professor an der Fakultät für Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelwissenschaften (unibz) und der Biologe Georg Niedrist (Eurac Research).