Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Veränderung des Selbstkonzepts während des Psychotherapieverlaufs bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Im theoretischen Teil der Arbeit folgt eine Diskussion von Aspekten, die im Kontext des Themas und der Fragestellung der Diplomarbeit als relevant erscheinen und damit das theoretische Fundament für den empirischen Teil der Arbeit bilden. Im empirischen Teil sollte durch problemzentrierte Interviews mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, welche sich seit mindestens 10 Monaten in Therapie befinden, herausgefunden werden, ob und welche Veränderungen im Selbstkonzept der Befragten während des Therapieverlaufs stattgefunden haben. Besonders Augenmerk wird dabei auf die emotionalen, kognitiven und sozialen Facetten des Selbstkonzept gelegt. Folgend werden die Ergebnisse im Zusammenhang mit den im theoretischen Teil diskutierten Erkenntnissen in Verbindung gebracht und anschließend auf ihren pädagogischen Wert hin untersucht. Anzumerken ist, dass in der vorliegenden Arbeit nur die weibliche Form verwendet wurde, um auf die Gender-Problematik aufmerksam zu machen. Die männliche Form wird dabei zwar mitgedacht, aber absichtlich nicht erwähnt, um eine Umkehrung des traditionellen, am generischen Maskulinum ausgerichteten, Schreibstils zu bewirken und auf dessen Problematik aufmerksam zu machen.