Abstract
50 Jahre sind vergangen seit Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen um das Selbstbestimmungsrecht in Südtirol, die schließlich 1972 in ein weitgehendes Autonomieregime gipfelten. Diese Publikation enthält Beiträge einer interdisziplinären Konferenz im März 2012, welche die Ereignisse rund um die Feuernacht nachzeichnen. Dabei wird hinterfragt, ob und wie dadurch individuelle und kollektive Identitäten geprägt wurden. Außerdem unterstreicht dieses Buch die Bedeutung des Südtiroler Autonomiemodells für andere Konfliktlösungsansätze in Europa. Der Vergleich mit anderen Konfliktzonen soll die Rolle von Aktivisten, Gewalt und Terrorismus, sowie mögliche Instrumentarien für politische Lösungsansätze aufzeigen.