Abstract
Hans Heiss wurde am 13. November 2012 sechzig. Südtirols Zivilgesellschaft hat an ihm mehr als einen – ohnehin hochverdienten und international anerkannten – engagierten Historiker und Politiker, nämlich einen unablässig aufklärerisch wirkenden Staatsbürger, einen generationsprägenden Gestalter der kulturellen und sozialen Diskurse inner- und außerhalb des Landes, einen „politischen Intellektuellen“ (Tony Judt). Hans könnte sich selbst in seiner unnachahmlichen, von gelassenem humour und esprit durchwirkten Redeweise am kongenialsten beschreiben. Unser Versuch nimmt sich im Vergleich bescheidener aus und setzt an jenen Themen an, die uns am ehesten geeignet erscheinen, Facetten einer vielfältigen Persönlichkeit zu beschreiben. Wenn er könnte, müsste der Band, um ein angemessenes Profil zu entwerfen, auch musikalische und künstlerische Themen verarbeiten. Er beschränkt sich auf die Gaben der Feder, um Einiges von jenen Strömungslinien und Kraftfeldern zu umschreiben, denen Hansens Lebenswerk bisher galt und hoffentlich noch lange gilt.