Abstract
Geschlechterstereotype werden in Unterricht und Erziehung gewollt oder ungewollt transportiert. Von Jungen wird häufig eher Stärke und Unkonzentriertheit erwartet, von Mädchen eher Fleiß und Angepasstheit. Diese Problematik wird in der LehrerInnenfortbildung seit langem thematisiert. Die AutorInnen diskutieren die von Lehrkräften geforderte Genderkompetenz unter verschiedenen Blickwinkeln und bieten Anregungen für die schulische Praxis. Dabei werden auch Aspekte für die Weiterentwicklung einer wissenschaftlich fundierten LehrerInnenfortbildung hinsichtlich eines genderkompetenten Lehrens und Lernens thematisiert. (DIPF/Orig.).