Abstract
Intensive agricultural livestock husbandry is increasingly being criticized in public fora. The term "factory farming" is thereby often mentioned in the media debate about agricultural production. Until now, consumer understanding of and attitude towards this term has rarely been analyzed. Using an online-survey, 287 German consumers were questioned about their understanding of the term of "factory farming" and about their attitudes towards intensive animal husbandry. The results show that the term "factory farming" has clearly negative associations for the respondents. In the sample, two consumer segments (cluster) were identified which criticize "factory farming" on different levels. The experiment shows that economic arguments as justification for increasing farm sizes are, from the critics' point of view, unconvincing.
Intensive landwirtschaftliche Tierhaltung gerät aktuell immer wieder in die Kritik der Öffentlichkeit. In der medialen Auseinandersetzung fällt in diesem Zusammenhang häufig der Begriff „Massentierhaltung“. Bisher wurde allerdings nur wenig untersucht, was VerbraucherInnen unter diesem Begriff verstehen und wie sie ihn bewerten. In der vorliegenden Studie sind mittels einer Online-Befragung 287 deutsche KonsumentInnen zu ihrem Verständnis des Begriffs „Massen-tierhaltung“ und ihren Einstellungen zur intensiven Tierhaltung befragt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Begriff „Massentier-haltung“ bei den Befragten deutlich negative Assoziationen hervorruft. Es konnten zwei VerbraucherInnengruppen (Cluster) in der Stichprobe identifiziert werden, welche „Massentierhaltung“ unterschiedlich stark kritisieren. Im Experiment wird deutlich, dass ökonomische Argu-mente zur Rechtfertigung steigender Betriebsgrößen in der Landwirt-schaft aus Sicht der KritikerInnen wenig überzeugen.