Abstract
Die als Mittel zur Steigerung der Arbeitsproduktivität hoch gelobte E-Mail-Kommunikation steht zunehmend in der Kritik als Quelle von Arbeitsstress und Blindleistungen. Vergeblich sucht man jedoch nach (arbeits-)wissenschaftlich fundierten Analysen des Problems und daraus abgeleiteten, differenzierten Lösungsvorschlägen. Zielsetzung dieses Beitrags ist das Aufzeigen eines eklatanten Managementdefizits und die korrespondierende Begründung eines arbeitswissenschaftlichen Forschungsbedarfs auf dem Gebiet der Unternehmenskommunikation am Beispiel der geschäftlichen E-Mail-Kommunikation.