Abstract
Kurzrasenweiden (KRW) benötigen einen untergrasbetonten Weidepflanzenbestand (STEINWIDDER & STARZ 2015), das heißt eine angepasste botanische Zusammensetzung mit Arten, welche eine hohe Bewirtschaftungsintensität vertragen. Vor allem in der Übergangsphase von Mäh- hin zur Weidenutzung kann die Anpassung des Ausgangspflanzenbestands eine zentrale Rolle für eine langfristig produktive Weidewirtschaft spielen. In unserem Versuch gingen wir der Fragestellung nach, durch welche Maßnahme hohe Ertragsanteile von Arten, welche eine intensive Bewirtschaftung tolerieren können (Lolium perenne, Poa pratensis und Trifolium repens), schnell und ausdauernd erzielt werden können. Ebenso wurde die Entwicklung von unerwünschten Platzräubern (Rumex crispus und R. obtusifolius) und Giftpflanzen (Ranunculus acris, R. repens) untersucht.