Abstract
Im Rahmen des Treffens der Forstdirektoren der Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Südtirol, zu dem Landesrat Schuler eingeladen hatte, wurde dieser Vortrag gehalten. Angestoßen durch die im Juli veröffentlichte "Neue EU-Forststrategie 2030", war es Ziel des Vortrags, auf die divergierenden Interessen der Umweltverbände und der Forstbranche an die multifunktionale Leistungen des Waldes einzugehen. Anhand der Ergebnisse aus dem ARPAF-Projekt REDIAFOR wurde aufgezeigt, welchen Themenschwerpunkten sich die Verantwortlichen der Forstwirtschaft in Zukunft prioritär widmen müssen. Dazu wurde auch auf die Notwendigkeit des Dialogs und der Kommunikation bzw. Informationsweitergabe zwischen den forstlichen Einrichtungen hingewiesen, um nach außen und international geschlossener und stärker aufzutreten. Damit man aber auch den Beweis für nachhaltiges Handeln in der Forstwirtschaft antreten kann, braucht es europaweite Datengrundlagen zu den multifunktionalen Leistungen des Waldes, die wie in dem Projekt "Kleinwaldmonitoring von Südtirol" laufend erfasst und in harmonisierter Form zu veröffentlichen sind.