Abstract
Ausgehend von der vielfältigen Verwendung und den zahlreichen theoretischen Definitionsversuchen des Begriffs der ‚Handlungsorientierung’ in der deutschdidaktischen sowie bildungspolitischen Diskussion setzt sich Friederike Gruber in ihrer Dissertation zum Ziel, „die praktische Realisierbarkeit und Effektivität eines handlungsorientierten Literaturunterrichts“ (S. 315) zu überprüfen. Darüber hinaus soll „die Fallstudie als Methode qualitativer erfahrungswissenschaftlicher Unterrichtsforschung erprobt und neu reflektiert werden.“ (S. 315) Der Untersuchenden kommt hierbei die Doppelrolle der Lehrerin und Forscherin zu. Damit reiht die Arbeit sich zum einen in Müller-Michaels Konzept der Deutschdidaktik als „Handlungswissenschaft“, zum anderen in die Tradition der qualitativen Unterrichtsforschung ein.