Abstract
Aus den Perspektiven einer jüdischen Mutter und ihrer siebenjährigen Tochter erzählt der Roman „Malka Mai“ von Mirjam Pressler die Geschichte einer Flucht. Wie diese Geschichte von SchülerInnen im Unterrichtsalltag gelesen wird, ist die Frage, der ich mit diesem Beitrag nachgehen möchte. Dazu stelle ich Analysen aus meinem empirisch-qualitativen Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Literarische Gespräche im interkulturellen Kontext“ vor. Nach einem Überblick über den theoretischen und empirischen Hintergrund werde ich den Roman und das methodische Design skizzieren. Im Zentrum dieses Beitrags stehen dann vergleichende Analysen von Unterrichts- und Interviewgesprächen mit SchülerInnen der neunten Klasse.