Abstract
In einem mehrsprachigen Klassenzimmer Sprache zu unterrichten, heißt gleichzeitig mehrere Sprachen in den Blick zu nehmen, dabei kann ein und dieselbe Sprache für ein Kind die Muttersprache, für ein anderes die Zweit- oder die Drittsprache sein oder umgekehrt. Es wird auch für den/die Deutschlehrer/in immer nötiger, sich mit Mehrsprachigkeitsdidaktik zu befassen. Ich formuliere meinen Beitrag vor dem Hintergrund der Erfahrungen an der deutschsprachigen Südtiroler Schule. Ausgehend von einigen theoretischen Überlegungen zum Sprachenlernen und zur Rolle der Muttersprache veranschauliche ich im zweiten Teil das Modell der Integrierten Sprachdidaktik, um im dritten Teil einige praktische Anregungen zu geben.