Abstract
Gekennzeichnet durch eine innere und äußere Mehrsprachigkeit, weist der Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung in der offiziell dreisprachigen Autonomen Provinz Bozen/Südtirol – neben dem deutschen Dialekt als Erstsprache – auch Kenntnisse im Standarddeutschen und Standarditalienischen auf. Auf der Grundlage von semi-strukturierten Interviews mit 65 mehrsprachigen Maturant/inn/en werden der Varietätengebrauch von Schüler/inn/en und Lehrpersonen sowie die Spracheinstellungen gegenüber der Verwendung des Standarddeutschen und/oder des Dialekts an deutschsprachigen Schulen untersucht. Die Untersuchungsperspektive erfolgt ausschließlich aus der Selbsteinschätzung der Proband/inn/en.