Abstract
In super-diversen Kontexten wird die migrationsbedinge Diversität zur Normalität und interagiert mit weiteren Differenzlinien, woraus neuartige Formen der Diskriminierung entstehen können. Zusätzlich zeigt die Transnationalisierung als Prozess grenzüberschreitender Aktivitäten herkunftsbezogene Ambivalenzen als Ergebnis von ethnischen und sprachlichen Hierarchien, die durch eine intersektionale Perspektive ersichtlich werden. Diskutiert werden in diesem Beitrag Beispiele aus einer schulethnografischen Studie, die auf eine ungleiche Transnationalisierung schließen lassen.