Abstract
Der Beitrag analysiert das Szenario, dass Keynes 1930 für die Situation nach 100 Jahren entworfen hat. Keynes entwickelte damals die Vorstellung, im Jahre 20130 müsse das ökonomische Problem der Knappheit gelöst sein. Seine Ansicht beruht auf der Hypothese absoluter Bedürfnisse, die nur operativ bzw. machbar befriedigt werden können. Dies impliziert einen in der ökonomischen Theorie verankerten Machtwillen bzw. einen „Willen zum Willen“ – eine spezifische Form der Einbildung, die „das Ökonomische“ zur „universellen zieldefinierenden Wahrheit der Erde“ gemacht hat.