Abstract
Im Beitrag wird die Personalentwicklung eingebettet in eine Perspektive übergreifender Steuerungsdynamiken im Schulsystem. Es wird aufgezeigt, auf welcher Vorstellung im System Wege ausgelegt und Weichenstellungen vorgenommen werden, um Schulentwicklung zu erreichen. Alte und neue Steuerungsmodi werden zueinander ins Verhältnis gesetzt und Momente ausgewiesen, in denen die Steuerung brüchig wird, wo sie ungewollte Spielräume oder andere nicht intendierte Nebeneffekte erzeugt, die wiederum von den konkreten Akteur/innen als Spannungsfelder erfahren bzw. als Spielräume genutzt werden. Abschließend wird die Personalentwicklung, die als schulischer Teilbereich in diese Steuerungsdynamiken eingebettet ist, verortet und auf ihr Potential hin überprüft.