Abstract
Das historische Tirol, das einen Teil der südlichen germanisch-romanischen Sprachgrenze einschließt, ist eine Region, deren Mehrsprachigkeit seit Jahrhunderten belegt ist. Dieser Beitrag enthält eine kurze Beschreibung der soziolinguistischen Situation der Tiroler und Trentiner Dialekte, des Ladinischen, Mòcheno, Zimbrischen und des Hutterischen, sowie Fallbeispiele für kontaktinduzierten Wandel und die Phänomene, die die Vitalität der einzelnen Varietäten belegen.