Abstract
Das Spiel als elementare Form des menschlichen Seins ist zentral für kindliche Lernprozesse. Im Spiel ermöglicht die Imagination, potenzielle Welten zu erzeugen und sich darin zu erproben. Welche Bedeutung wird dem Spiel bei der kindlichen Rezeption von Bilderbüchern durch Studierende zuerkannt? In der Lern- und Forschungswerkstatt Grundschule (LuFo) an der TU Dresden können Studierende in Werkstattseminaren kindliche Lernprozesse anregen und beobachten sowie ihr eigenes Lernen reflektieren. Der Beitrag fokussiert kindliche Bild(erbuch)-Rezeptionsprozesse in der Perspektive forschender Studierender. Nach einer theoretischen Ausdifferenzierung von Spielen, Arbeiten, Lernen und Forschen werden die LuFo und ihre didaktischen Forschungswerkstätten vorgestellt. Im Zentrum stehen qualitative Analysen von Texten Studie-render, die in einem Ausblick auf Lernprozesse und Seminarkonzeptionen münden.