Abstract
Soziale Arbeit sieht sich im Globalisierungsprozess einer doppelten Herausforderung gegenüber: Zum einen bringt das Subjektivitätsprogramm für die Betroffenen neue Anforderungen an das "freie" Spiel der Marktkräfte. Zum anderen steht die örtliche Verortung Sozialer Arbeit, die im wohlfahrtsstaatlichen Kontext immer eine nationalstaatliche war, zur Diskussion: Nicht mehr die Zugehörigkeit zur nationalstaatlichen Gemeinschaft, sondern diejenige zum Markt wird zum zentralen Strukturierungsprinzip.