Abstract
Der Prozess der öko-sozialen Transformation öffnet Möglichkeiten der Verbindung der sozialen und ökologischen Entwicklungsaufgaben und der zivilgesellschaftlichen Bewegungen, mit einerseits sozialpolitischen- und ökologischen Zielen andererseits. Soziale Dienste sind aufgefordert diese Möglichkeit zu erkennen und zu nutzen und eine proaktive Sozialpolitik hat diese integrativen Ansätze zu fördern. Damit könnten soziale Dienste und mit ihnen ihre Nutzer*innen ein Stück weit aus ihrer marginalisierten Position heraustreten und sich verbinden mit Bestrebungen nachhaltiger Entwicklung. Die Verbindung sozialer Dienste mit solidarökonomischen Ansätzen ist nicht neu. Als Ansatz öko-sozialer Arbeit gewinnt sie aber zunehmend an Bedeutung. Im Kontext der Sozialen Arbeit wird das Potential der Solidarökonomie zur Förderung der Selbstorganisation Benachteiligter und für eine gestaltende lokale Sozialpolitik deutlich.