Abstract
Dieser Beitrag befasst sich mit der wachsenden Bedeutung der Solidarökonomie für Soziale Arbeit, lokale Sozialpolitik und öko-soziale Entwicklung. Als Ansatz der synergetischen und Sektor-übergreifenden Verbindung sozialer Zielsetzungen mit ökonomischen Aktivitäten ist Solidarökonomie auch ein lokales Experimentierfeld für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften. Für den Bereich der Sozialen Arbeit liegt ein grundlegender Unterschied zwischen öffentlichen Sozialdiensten, Marktanbieter_innen und solidarökonomischen Ansätzen in lebensweltlich eingebundenen, integrativen und partizipativen Lösungen, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Bürger_innen orientieren.