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So schreibt man in Europa: Vorgaben, theoretische Grundlagen und empirische Daten zum Handschrifterwerb in ausgewählten Ländern
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So schreibt man in Europa: Vorgaben, theoretische Grundlagen und empirische Daten zum Handschrifterwerb in ausgewählten Ländern

Franziska Falter, G Großmann, Sibylle Hurschler Lichtsteiner, Sven Andreas Jens Nickel, S Odersky, Astrid Rank and Angelika Speck-Hamdan
Bildung ohne Grenzen denken: Visionen der Grundschulbildung im europäischen Raum, pp.57-67
Julius Klinkhardt
2026
Handle:
https://hdl.handle.net/10863/54015

Abstract

Handschrifterwerb Schriftmodelle Automatisierung Schriftvermittlung
Die Forschung zum Handschrifterwerb widerspricht der Idee, dass verbundenes Schreiben am flüssigsten sei: Verbundene Schriften zeigen bei Kindern am Ende der Grundschule die geringste Geläufigkeit. Hingegen gelten teilverbundene Schreibweisen als effizient, weil sie motorisch ökonomisch sind. Europäische Länder wählen unterschiedliche Wege für den Schrifterwerb: einphasig aus Druckschrift oder Schreibschrift oder zweiphasig, wobei nach der Druckschrift die verbundene Schrift vermittelt wird. Entscheidend für Automatisierung ist weniger die Startschrift als eine kontinuierliche motorische Lernspur ohne Systembrüche. Ziel des Unterrichts ist daher, durch gezielte und adaptive Förderung eine funktionale, leserliche und automatisierte persönliche Handschrift zu entwickeln. Der Artikel stellt Typen der Schriftvermittlung verschiedener europäischer Länder vor, ordnet diese schriftgestalterisch ein und zeigt Ergebnisse zweier Forschungsprojekte dazu
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Falteretal.(2026)-SoschreibtmaninEuropa797.68 kBDownloadView
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