Abstract
Wie kann man feststellen, was Schule wirklich ist, was sie sein und leisten kann, wenn ein Orien- tierungsprofil für eine Schulbauplanung ausgearbeitet werden soll? Was können Schulgemein- schaften tatsächlich beitragen, wenn es um den Umbau bzw. den Neubau ihrer Schulgebäude geht? Wie gelingt es, dass die Visionen und Vorstellungen der Pädagoginnen und Pädagogen mit den Vorstellungen der Bauherren und den Ideen der Architektinnen und Architekten beim Planen zusammenfließen und sich gegenseitig potenzieren?
Ich unternehme in diesem Beitrag den Versuch, darauf einige mögliche Antworten zu geben. Eine Grundvoraussetzung für eine konstruktive Zusammenarbeit und ein erfolgreiches Entwer- fen und Planen im Dialog ist, dass es gelingt, allmählich eine gemeinsame Sprache und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu entwickeln.