Abstract
In den letzten Jahren fand Resilienz innerhalb unterschiedlicher Forschungsbereiche eine vielfältige Verwendung. Aufgrund der damit verbundenen Multidisziplinarität des Begriffes, dessen Ausprägung oftmals als „Krisenfestigkeit“ definiert wird (Plöger & Lang, 2013), ist Resilienz unlängst auch innerhalb der Tourismusliteratur, und hauptsächlich innerhalb des Kontexts von Tourismusdestinationen, vorzufinden (Luthe & Wyss, 2014; Sheppard & Williams, 2016).
Das Bestreben des Beitrags ist es die Perspektiven der Engineering Resilience (Holling, 1973), der Ecological Resilience (Holling, 1996) und der Evolutionary Resilience (Davoudi, 2012) unter Einbeziehung der absorptiven, adaptiven und transformativen Kapazitäten (Béné, Wood, Newsham, & Davies, 2012) mit dem Kontext der Tourismusdestinationen auf Basis der Tourism Panarchy (Farrell, & Twining-Ward, 2003) zu verbinden.