Abstract
Wie könnte eine Qualitätsentwicklung aussehen, die neben dem Eisernen Dreieck der Strukturqualität und den Bildungsprogrammen noch auf einer dritten Säule beruht, die die Erfahrungen und Perspektiven von Fach- und Leitungskräften, Eltern und Kindern auf KiTa-Qualität im Ringen um ‚gute‘ Qualität zu Gehör bringt und relevant macht? Im Folgenden wird die Vision einer demokratisch-responsiven, vielfaltssensiblen und diskursiven Qualitätsentwicklung akzentuiert (Moss & Urban 2010), die wiederum nur über den Weg der Interperspektivität zu gewährleisten ist – also über die Rekonstruktion und Berücksichtigung der verschiedenen Perspektiven von Akteuren, die am ‚Doing-Kita‘ beteiligt sind. Nur so erscheint eine einrichtungsbezogene Profilbildung ‚von unten‘, also aus dem Praxisfeld heraus, möglich.