Abstract
Mit zunehmender Höhe nehmen Luftdruck und damit Sauerstoffgehalt ab, was sich auf verschiedene physiologische Systeme auswirkt und Akklimatisationsprozesse auslöst. Sowohl die akuten Reaktionen als auch die Akklimatisation zielen darauf ab, eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Gewebe zu gewährleisten. So werden Atmung und Herzfrequenz in der Höhe erhöht. Das Gehirn, das besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel reagiert, reguliert den Blutfluss, um die Versorgung mit diesem lebenswichtigen Element aufrechtzuerhalten. Der Körper beginnt, mehr rote Blutkörperchen zu bilden und die Nieren regulieren den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt. Der Stoffwechsel wird erhöht und Kohlenhydrate werden vermehrt als Energiequelle genutzt. Insgesamt sorgen diese Anpassungen dafür, dass der Körper trotz des geringeren Sauerstoffangebots in der Höhe optimiert funktionieren kann.