Abstract
Insofern Soziale Arbeit als kritische Handlungswissenschaft mit emanzipatorischem Anspruch konzipiert wird, hat partizipative Forschung für die Disziplin eine besondere Bedeutung. Mittels partizipativer Forschung können unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen, häufig Nutzer*innen Sozialer Arbeit, ermutigt werden ihre Perspektiven in den wissenschaftlichen und politischen Diskurs einzubringen. Eine Theorieentwicklung „von unten“ wird denkbar, in der selbst Grundannahmen des Wissenschaftsbetriebes hinterfragt werden und positiver gesellschaftlicher Wandel angeregt wird. Partizipative Forschung ist jedoch kein einheitliches Feld: Der Beitrag stellt zentrale Elemente vor, die eine kritischen Wissensproduktion fördern.